Roggenmehl, Roggenkörner und Schälchen
Zero Waste Home

Zero Waste Haarewaschen

Es gibt zahlreiche Beiträge zum Thema No-Poo oder Zero Waste Haarewaschen. Dennoch möchte ich dir meine Erfahrungen schildern, denn ich habe immer wieder das Gefühl, dass meine gewählte Methode viel besser als ihr Ruf ist. 😉 In Vergleichen landet sie nämlich immer wieder auf einem der letzten Plätze: das Haarewaschen mit Roggenmehl. Ich wasche meine Haare seit fast einem Jahr nur noch mit Roggenmehl und Wasser und bin super happy. That`s it. 

Meine Haare und wie es dazu kam

Vorab möchte ich euch aber eine kurze Einführung zu mir und meinen Haaren geben. Das ist transparenter und schafft Verständnis um die Erfahrungen einzuordnen.

Meine Haare sind glatt und dünn und variierten die letzten Jahre immer wieder in der Länge von einem Long-Bob zu langem Haar. Sie fetten relativ schnell nach und man sieht am Ende des ersten Tages schon, dass sie nicht mehr frisch gewaschen sind. Fürs Büro muss ich sie am zweiten Tag dann schon zusammenstecken oder hochbinden. Den dritten Tag erleben sie meistens nicht, da muss ich sie waschen. Mich nervt das schon ziemlich und letztendlich war das auch ein Grund, weshalb ich im Januar 2020 die water-only Methode ausprobiert habe. Mein Mann und ich waren längere Zeit auf Reisen und ich habe die Gelegenheit einfach genutzt, aber dazu dann unten mehr. 

Haarewaschen und meine Haare

Ich verwende schon seit über zehn Jahren nur Naturkosmetik-Shampoos und kenne mich daher nicht gut aus mit konventionellen Produkten. Außer, dass ich bei Freundinnen immer fand, dass es herrlich duftet, fehlte mir daher auch nie etwas. Irgendwann, als das Thema Mikroplastik und unnötige Verpackungen mehr in den Vordergrund kamen, habe ich den Versuch mit festem (Naturkosmetik-)Shampoo und Seifen gewagt. Die Details dazu lest ihr weiter unten. Im Herbst 2019 habe ich dann mehrfach von No-Poo Methoden gelesen und water-only entdeckt. Ziemlich begeistert von den Resultaten, die ich auf Instagram, YouTube & Co. gefunden habe, war ich neugierig. Da wir Januar bis März 2020 sowieso auf Reisen waren, war das der ideale Zeitpunkt um das mal auszuprobieren. Und zwar ohne mir abenteuerliche Frisuren und Kopfbedeckungen auszudenken für Einladungen oder fürs Büro… Und gleich vorweg: im Büro hätte ich das wohl kaum durchgehalten. Ich ziehe den Hut vor allen, die das im Alltag ausprobieren und durchhalten mit ähnlicher Haarstruktur. So, genug zu meiner „Vorgeschichte“. 

Viel Müll und mehr als 500 Chemikalien jeden Tag

Deine Haare nicht mehr mit einem klassischen Shampoo aus der Flasche und mit schädlichen Zusatzstoffen zu waschen, ist eine der einfachsten Wege, auf Müll zu verzichten und nachhaltiger zu leben. Es gibt neben der Verpackung schließlich viele weitere Gründe, auf die konventionellen Produkte zu verzichten. Neben Mikroplastik sind immernoch Weichmacher und Silikone versteckt und es sind unzählige Chemikalien enthalten.

Wusstest du, dass wir uns jeden Tag im Schnitt über 500 verschiedene Chemikalien auf die Haut schmieren? Ich bin mehr als dankbar, dass ich diesen Durchschnitt schon immer gesenkt habe, dank der wohlwollenden Erziehung meiner Mama. Das heißt allerdings auch, dass irgendjemand meinen Anteil mit deutlich mehr als 500 schädlichen Stoffen ausgleicht.

Festes Shampoo oder Shampoo-Bit

Festes Shampoo oder ein Shampoo-Bit sind streng genommen nicht so anders wie das reguläre Shampoo, kommen aber immerhin ohne Verpackung aus. Auch hier gibt es herkömmliche Produkte (inkl. Chemikalien) oder aber Naturkosmetik. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei den Naturkosmetik-Versionen, die ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe enthalten, eine saure Rinse nötig ist und das Ergebnis von herkömmlichen Naturshampoos abweichen kann. 

In festem Shampoo von konventionellen Marken wie zum Beispiel Lush oder Nivea (absolut gar keine Werbung, obwohl Markennennung) sind die gleichen unnötigen und hautreizenden Tenside oder gar Mikroplastik enthalten wie in den Shampoo-Flaschen. Sensible Personen – aber eigentlich alle – sollten unbedingt darauf verzichten und stattdessen zu natürlichen Produkten wie z. B. von Rosenrot, Klar usw. umstellen. (Werbung, da Markennennung) Übrigens sind auch in den natürlichen Shampoo-Bits Tenside enthalten, die sind jedoch sensibler zur Haut und in zertifizierter Naturkosmetik erlaubt.

Anwendung

In der Anwendung ist ein festes Shampoo wie Seife. Du schäumst es mit Wasser auf, verteilst es auf deinem Kopf und spülst es aus. Wie gesagt habe ich die Erfahrung gemacht, dass es bei Naturkosmetik je nach Produkt (und Haar) eine saure Rinse braucht. Das galt bei mir auch bei der nächsten Methode – der Seife – daher kurz zur Erklärung:

Saure Rinse
Eine saure Rinse besteht bei meiner Haarlänge aus zwei Esslöffeln Apfelessig auf einen Liter kaltem Wasser. Nachdem du deine Haare gewaschen hast, gibst du die Rinse vorsichtig über den Kopf. Vom Haaransatz nach hinten – keine Angst der Essigduft verfliegt wenn die Haare trocknen. 

Ich benutze die Saure Rinse übrigens auch ab und an mit meiner Roggenmehl-Routine, denn sie wirkt wie eine Spülung. Sie reguliert den ph-Wert und legt sich schützend um deine Haarstruktur. Dadurch lassen sich die Haare besser kämmen und glänzen richtig schön – ganz ohne Chemie.

Seife

Eigentlich müsste die Überschrift Aleppo-Seife heißen. Ich habe bisher nämlich lediglich die bekannte syrische Olivenöl-Seife getestet und keine andere Seife speziell für die Haare.

Aleppo-Seife besteht zu 100% aus Olivenöl und ist ein wahres Wundermittel im plastikfreien Haushalt. Durch diese Reinheit ist sie auch vollständig biologisch abbaubar und wir können sie komplett nutzen, wenn wir Reisen, Campen oder sonst in der Natur sind. Also ein echtes Universal-Produkt.

Man bekommt sie unverpackt oder in Papier, offline wie online. Meist ist es ein recht großer Block, aber wir schneiden uns immer handliche Stücke ab. Auch wenn es die Aleppo-Seife nicht als Shampoo geschafft hat bei mir, verwende ich sie zum Duschen und Rasieren trotzdem sehr gerne. Ich habe noch gesehen, dass sie auch mit Lorbeeröl erhältlich ist. Das duftet sicher herrlich und wir wollen sie auch mal ausprobieren. Falls du schon Erfahrung mit dieser Variante hast, würde ich mich über Infos freuen.

Anwendung

Die Anwendung ist genau gleich wie bei festem Shampoo, wobei ich Seife jeweils sparsamer einsetzen konnte und das auch bei meinem Mann beobachtet habe. Er hat gerne viel Schaum und meint sonst, dass walnussgroße Portionen auch für seinen Kurzhaarschnitt nötig sind… 😉

Wichtig bei festem Shampoo und Seife ist übrigens, dass du die Haare sehr gut ausspülst. Rückstände machen die Haare „wachsig“ und klebrig. Außerdem sind sie dadurch schwerer und gerade bei feinem und dünnem Haar will man das ja definitiv nicht.

Water-only

Das wäre eigentlich meine Lieblingsmethode meine Haare zu waschen. Nachdem ich die Videos von Katharina Thürer angeschaut hatte, war mir klar, dass ich das ausprobieren muss. Die Haare wäschst du dabei einfach nur mit Wasser und den Talg bürstest bzw. verteilst du in die ganze Länge. Alles was du benötigst sind Wasser, eine Holzbürste mit Naturborsten und etwas Ausdauer. Wieso? Das erkläre ich dir jetzt.

10 Tage Entgiftung

Grundsätzlich ist es so dass man seine Haare vorher ordentlich durchfetten lassen soll. Ganze zehn Tage lang. Das dient der Entgiftung von Rückständen aus Shampoo & Co. die sich noch in deinen Haaren befinden. Das ist entscheidend für deine Haargesundheit und den weiteren Verlauf. Also habe ich das gemacht und es war wirklich nicht ohne. Die ersten drei Tage waren ok, aber dann wurde es schwieriger und die Haare fingen an stark nach Talg zu riechen. Ist ja logisch, sie werden einfach eine Zeit lang nicht gewaschen – auch nicht mit Wasser ausgespült. Wichtig ist das tägliche Bürsten und die Bürste danach auszuwaschen. Mit dem Bürsten verteilst du den Talg im Haar und befreist die Kopfhaut. Nach einigen Tagen haben sich bei mir viele weiße Schüppchen gebildet direkt am Haar (nicht auf der Kopfhaut). Die sind aber überhaupt nicht schlimm, denn genau das sind die Rückstände, die wir loswerden wollen. Entgegen anderer Erfahrungen hat es bei mir teilweise echt gejuckt und ich habe auch eine leicht schuppige Kopfhaut bekommen.

Die Bilder wurden unterwegs gemacht und bei den ersten beiden hat es richtig gejuckt, das weiß ich noch. Ich finde nach dem achten Tag sieht man schon recht gut, dass es tatsächlich wieder weniger fettig wirkt und sich anfängt selbst zu regulieren. 

Anwendung

Nach dem zehnten Tag kann man dann die Haare mit Wasser waschen. Dabei ging ich so vor, dass ich die Haare zuerst sehr gründlich und warm ausgewaschen habe. Ich habe es auch lauwarm versucht aber mit warmem Wasser hatte ich das Gefühl, mehr Sebum (Talg) rauszuwaschen. Bei mir hat es am besten funktioniert, indem ich einzelne Haarsträhnen genommen und gründlich “ausgestrichen” habe.  Ein relativ starker Wasserstrahl hilft übrigens sehr bei Water-only. Manche schwören darauf, kopfüber zu waschen. Probier es einfach aus.

Ein echter Game Changer war bei mir das kalte Ausspülen am Ende. Du spülst deine gesamte Kopfhaut nochmals ordentlich durch mit lauwarmem Wasser. Das schränkt die Fettproduktion etwas ein und gibt deinen Haaren einen schönen Glanz. Am Ende kannst du gelegentlich auch einmal eine Saure Rinse auf Kopfhaut und Haare geben.

Nach dem Waschen lässt du die Haare am besten an der Luft trocknen, du kannst sie aber auch föhnen. Achte nur darauf, dass du den Föhn kühl einstellst, um die Talgproduktion auf der Kopfhaut nicht unnötig anzuregen. Jetzt kommt das, glaube ich, wichtigste bei der ganzen Sache: Kämmen, kämmen, kämmen. Und zwar mit einer Holzbürste, die natürliche Borsten hat. Das können Wildschweinborsten sein, es gibt aber auch andere, vegane, Borsten. Wichtig ist, dass sie natürlich sind und nicht aus Kunststoff. Das sorgt dafür, dass sie Fett am Ansatz aufnehmen und bis in die Längen verteilen können. Du siehst das auch an der Bürste. Erfolgreiche „water-only`s“ schwören auf die berühmten 100 Bürstenstriche pro Tag. Die Bürste musst du regelmäßig auswaschen mit Kernseife, Aleppo-Seife oder einer anderen milden Seife, um die ganzen Rückstände nicht wieder im frisch gewaschenen Haar zu verteilen. Das ist auch schon alles. 

Da sich deine Kopfhaut und die Haare erst richtig umstellen müssen, musst du dem Ganzen mindestens drei Monate geben. Das ist die gängige Meinung, die ich bestätigen kann.

Gute und schlechte Tage

Wie gesagt, es gab bei mir bessere und schlechtere Tage. Für meinen Geschmack wäre es perfekt, wenn ich einfach nichts anderes benötigen würde als Wasser. Leider hat es sich bei mir selbst nach sechs Monaten nicht eingestellt. Das liegt vielleicht an meiner eher fettigen Kopfhaut aber vielleicht habe ich auch etwas falsch gemacht. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass die Ernährung, das tägliche Trinken und der Zyklus eine große Rolle spielen. Übrigens habe ich gute News, falls du vegetarisch oder vegan lebst. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung und sehr viel Trinken helfen sehr. Ich habe schon in kurzen vegetarischen Phasen einen deutlichen Unterschied bemerkt.

Für mich im Büro war es einfach nicht DIE Lösung, schließlich muss ich mich wohlfühlen und das war mir dann am Ende wichtiger. Allerdings würde ich nicht ausschließen, dass ich es nochmals probiere. Die ersten zehn Tage dürften aufgrund meiner aktuellen Routine wohl lange nicht so schlimm ausfallen, wie damals… Die besten Beweise, dass es funktioniert findet man im Internet, z. B. auf YouTube. Schau dir da nur Katharinas Haare an – ein Traum…

Natron und Wasser

Eine weitere natürliche Möglichkeit ist das Haarewaschen mit Natron. Dazu vermischt du zwei bis drei kleine Löffel Natron mit ca. 100–200ml Wasser. Auch hier spülst du deine Haare zuerst mit Wasser ordentlich durch. Bei mir hat sich wieder warmes Wasser bewährt. Dann gibst du die Natron-Wasser-Mischung auf die Kopfhaut und massierst es ein. Ich habe es immer einen kurzen Moment einwirken lassen und dann ausgespült. Achtung, in den Augen ist es nicht so angenehm. In Bezug auf die gefühlte Sauberkeit war Natron ein toller Erfolg.

Meine Haare fühlten sich richtig sauber an und haben gefühlt auch etwas weniger schnell nachgefettet. Allerdings habe ich das Natron nicht so gut vertragen. Das heißt, meine Kopfhaut hat trotz anschließender Saurer Rinse (wichtig, für den ph-Wert) mit Schuppen reagiert und hatte gerötete und juckende Stellen. Was für mich aber noch unangenehmer war, waren die Haut-Irritationen vor allem am Hals. Der hat ziemlich stark auf das Natron reagiert. Und das obwohl das Gemisch ja nur noch verdünnt daran herunterlief beim Ausspülen. Ich habe nun auch schon gelesen, dass es für die Kopfhaut bzw. dessen ph-Wert auf Dauer etwas zu extrem sein soll. Das kann ich aber aufgrund der wenigen Versuche nicht weiter beurteilen. 

Bio-Roggenmehl und Wasser

Last but not least meine aktuelle Variante. Sie ist absolut natürlich, superclever und nicht so aufwendig, wie viele denken. Die Natürlichkeit ist absolut gegeben – man verwendet nur Bio-Roggenmehl und Wasser. Super, weil sie das Haar mit vielen wertvollen Vitaminen, Mineralien, natürlichen Tensiden (daher ist sie auch etwas seifig im Gefühl) und Aminosäuren versorgt.

Erste Versuche mit selbstgemahlenem Vollkornmehl

Da ich das meiste von unserem Mehl selbst mahle, habe ich es ganz am Anfang mit Vollkorn-Roggenmehl versucht. Nicht zu empfehlen und man bekommt die gemahlenen Häutchen der Roggenkörner selbst bei glattem Haar irgendwie kaum aus den Haaren. Danach habe ich es jeweils gesiebt bevor ich es angerührt habe. So blieben die gröbsten Partikel im Sieb zurück. Das hat besser funktioniert, war aber noch nicht optimal. Für mich letztendlich die beste und praktischste Lösung war, ein 1050er Roggenmehl aus dem Unverpackt-Laden zu verwenden. Das lässt sich zu einer glatten Paste verrühren und ich habe seither keine Rückstände mehr in den Haaren – auch wenn’s mal schneller gehen muss. Einzige Nachteile für mich sind, dass ich es immer frisch anrühren muss (naja auch das dauert 30 Sekunden, jetzt wo ich das so schreibe…) und dass ich gefühlt etwas mehr Wasser benötige beim Duschen zum Ausspülen. Wobei das auch schon besser wurde.

Roggenmehl zum Anrühren
Vorbereitung ist für eher verplante Menschen das A und O: Ich habe immer Roggenmehl und ein Schälchen zum Anrühren im Badezimmerschrank.
Anwendung

Die Anwendung ist denkbar einfach. Für meine mittlere Haarlänge reichen jedes zweite Mal drei, sonst zwei Esslöffel 1050er Bio-Roggenmehl und etwas Wasser. Ich messe das Wasser nicht ab und gebe immer nur soviel in das Schälchen, bis eine gelartige Masse ohne Klümpchen entsteht. Mit der Zeit hast du deine ideale Konsistenz raus. Das Ganze gebe ich wie Shampoo auf die Kopfhaut und massiere alles ein. Durch die Tenside fühlt sich die Paste tatsächlich etwas seifig an und man spürt genau, wo noch etwas fehlt. Danach spüle ich es wie gewohnt, aber gründlich, aus. 

Ich lese immer wieder, dass es bei vielen zu einer kleinen Schweinerei in der Dusche ausartet und die Paste überall klebt und schmiert. Naja, nicht bei mir. Ich kann zwar fast nicht glauben, dass das von mir kommt, aber bei mir ist das definitiv nicht so. Ich habe kaum Paste an den Duschwänden oder sonst wo und achte auch nicht sonderlich darauf, vorsichtig zu sein. 

Wer sich mal mit einem selbstgemachten Kaffee-Peeling in der Dusche gepeelt hat, dem sei gesagt es ist nicht einmal 1/10 so schlimm 😉 Probiere es einfach selbst aus…

Volumen dank water-only

Mit dem Umstieg damals, zu water-only, hat sich meine Haarstruktur übrigens total verändert und meine Haare wurden griffiger und dicker. Das war ein riesiger Unterschied und die Mädels im Internet haben da überhaupt nicht zuviel versprochen. Glücklicherweise ist das Roggenmehl hier nicht kontraproduktiv und sie fühlen sich noch fast so griffig und „dick“ wie in den sechs Monaten water-only an.

Ich hoffe, mindestens eine Möglichkeit hat dich überzeugt und du legst direkt los sobald dein aktuelles Shampoo aufgebraucht ist. Übrigens finde ich, dass man bei der eisernen ZeroWaste- und Nachhaltigkeits-Regel „Nutze was du hast“ definitiv eine Ausnahme machen darf bei Kosmetik. Sobald du nämlich weißt, was da alles drin ist und du dich unwohl fühlst mit der vorhandenen Kosmetik voller Mikroplastik, Hormonen und Chemikalien darfst du die über den Hausmüll entsorgen. Aber das ist nur meine Meinung. Für mich gilt diese Regel hier ausnahmsweise nicht, denn es geht um deine Gesundheit. Vorausgesetzt natürlich, du kaufst danach nichts mehr nach mit diesen schädlichen Inhaltsstoffen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Umstieg auf eine der obigen Methoden oder beim Austesten aller. Da die Ergebnisse so unterschiedlich sind bei jedem, freue ich mich über deine Ergänzungen, Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren. 

Welche Methode funktioniert bei dir am besten und welche würdest du gerne ausprobieren?

Vorheriger Post Nächster Post

Das könnte dich auch interessieren

2 Comments

  • Reply Jaqui 18. Mai 2021 at 20:38

    Das ist ein super ausführlicher Bericht! Danke für die Infos. Ich hatte mich mal mit Natron und saurer Risse versucht, aber wieder aufgegeben. Meine Haare haben super schnell nachgefettet, was zuvor nicht so war. Das hat mich sehr gestört. Und ich fand das viele viele spülen über Kopf total nervig und alles andere als ökologisch…
    Mit Seife und festem Shampoo hab ichs auch schon versucht- das Ergebnis waren ebenfalls klebrige, stränige und schnell fettende Haare. Jetzt bin ich wieder bei unserer Großpackung Molke-Shampoo von Sanoll (Werbung unbeauftragt, ohne Bezahlung). Damit bin ich super zufrieden. Und die Zutatenliste ist auch klasse, finde ich!
    Water-only wäre mein Traum- aber ich bin echt zu faul für die Bürsterei. Hahaha…. Vielleicht irgendwann 🙈

    • Reply Kristina 18. Mai 2021 at 21:36

      Hi Jaqui, vielen Dank für dein Feedback. Ich habe damals zu wenig Infos für mich gefunden und gebe meine Erfahrungen daher gerne weiter 🙂 Aber unsere Haare sind wie wir eben ganz individuell. Ja, water-only wäre ein Traum… Vielleicht irgendwann 😉

    Dein Kommentar